Telefoniert es nach Hause? Wie sicher ist mein Smartphone?

Welche Daten gibt mein Smartphone an Dritte weiter? Was plaudern Betriebssystem, Webbrowser und deren Plugins, soziale Netzwerke, Kameras oder gar Fernseher über mich aus? Wer profitiert davon und wie kann ich mich davor schützen?

Die Macher von www.telefoniert-nach-hause.de haben auf diese Fragen Antworten zusammenzutragen. In ihrem Wiki stellen sie Informationen zum Kommunikationsverhalten und Austausch sensibler Daten zahlreicher Geräte, Software-Anwendungen und Internetseiten zusammen. Gelistet sind beispielsweise Apples iPhone, Android-Smartphones, die großen Betriebssysteme, Amazon und Co., Hersteller von Smart-TVs, aber auch Drucker, Suchmaschinen und Modems.

Telefoniert nach Hause

In verschiedenen Kategorien erhalten Sie sowohl verifizierte Informationen über das allgemeine Verhalten Ihres Gerätes oder Ihrer Anwendung, als auch über eine bekannte Zusammenarbeit des Herstellers mit Geheimdiensten. Weiterhin erfahren Sie, in welchem Umfang beispielsweise Ihr Mobiltelefon SMS mitliest, oder Ihren derzeitigen Standort aufzeichnet und ungefragt im Hintergrund weitergibt. Welche Plugins sollte Ihr Browser haben, um sicherer im Internet unterwegs zu sein, welche Cookies sollten Sie besser löschen?

„Telefoniert nach Hause“ kategorisiert dabei alle Einträge in fünf Schweregrade, gestaffelt nach Kommunikationsverhalten: „Unbedenklich“, „Leicht“, „Mittel“, „Schwer“ und „Katastrophal“. Dienste, die den Datenschutz in besonderem Maße unterstützen, sind mit der grün gefärbten Bezeichnung „Anti“ versehen. Sie stellen Alternativen zu gängigen Diensten dar.

Im Blog „phone(home)book“ erscheinen regelmäßig Beiträge zu Ereignissen rund um Verbraucherschutz, NSA und Datenschutz, sowie Hinweise auf aktuelle Presseartikel zu diesen Themen.

Foto zum Beitrag auf der Startseite: © panthermedia.net /Sören Pflaum

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